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Scan eines Gehirn
Monika Torloxten / pixelio.de

Wissenschaftler machen Multiple Sklerose früher sichtbar

Mit Hilfe von speziellen Spürstoffen konnten Forscher der Universität Münster akute Entzündungen im Gehirn von Patienten mit der Autoimmunerkrankung sichtbar machen. Die Spürstoffe binden an ein Enzym, das an der Entstehung der Entzündung beteiligt ist und geben dann ein Signal ab, das die Forscher auffangen können. Nachdem das Verfahren bei Mäusen entwickelt worden war, haben die Forscher es jetzt erstmals erfolgreich bei Menschen angewandt, wie sie im Fachmagazin Science Translational Medicine berichten. Die Methode ist sensitiver als bisherige Nachweisverfahren und konnte einen beginnenden Krankheitsschub früher nachweisen. Damit könnten in Zukunft genauere Diagnosen und die bessere Überwachung der Therapie möglich sein.

Quelle: SciTranslMed / 04.05.2017