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Aufbau einer Richtlinie über Stammzellen bei MS

Cathy Carlson, Direktor für Forschungsinformation; Nationale MS-Gesellschaft (NMSS), USA

Die Arbeitsgruppe war der Ansicht, dass die Forschungsarbeiten an allen Arten von Stammzellen große Versprechen, Potentiale und Hoffnungen für die Menschen, die an MS leiden, bereit halten.

Im Jahr 2005 traf sich die Arbeitsgruppe für Stammzellforschung der Nationalen MS- Gesellschaft der USA mit Stammzellforschern, juristischen und behördlichen Experte, Bioethikern und anderen ehrenamtlichen Gesundheitsverbänden. Die Arbeitsgruppe stellte fest, dass Forschungen an allen Stammzelltypen für Menschen mit MS viel versprechend sein können; neue Möglichkeiten aufzeigen und Hoffnung bringen – und dass diese Forschungen unser Verständnis des Krankheitsprozesses mit hoher Wahrscheinlichkeit verbessern und zu neuen Wegen für das therapeutische Eingreifen führen können. Die Mitglieder empfahlen, dass die Gesellschaft in stärkerem Maße öffentlich aktiv werden sollte um diese Forschungen voran zu bringen. Die Gesellschaft befürwortete diese Empfehlung um und bat Ehrenamtliche und leitende Mitarbeiter Bedenken zu äußern, aber es gab wenig Widerstand. „Wir verloren einige wichtige Ehrenamtliche, deren Ratschläge wir sehr hoch einschätzen dadurch, dass wir die Forschung an embryonalen Stammzellen mehr in das Licht der Öffentlichkeit gestellt haben,….wir würden jedoch nicht getreu bei unserer Mission bleiben wenn wir weiterhin zu diesem viel versprechenden Forschungsgebiet schweigen würden,“ merkte Dr. John Richert, Stellvertretender Vorsitzender für Forschung und Klinische Programme der Nationalen MS-Gesellschaft der USA, an.